Boykott im Alltag

Eine der einfachsten und alltäglichsten Möglichkeiten, die BDS-Bewegung zu unterstützen, ist eine Teilnahme am Warenboykott. Das bedeutet konkret, dass du einige Produkte schlichtweg NICHT mehr kaufst.
Eine genaue Auflistung für Österreich folgt hier in Kürze. Einstweilen kannst du dich am „Not-Shop“ von BDS Schweiz orientieren.

Darüber hinaus kannst du dich am kulturellen Boykott beteiligen. Das bedeutet einerseits dass du kulturelle Veranstaltungen bzw. Veranstaltungen von KünstlerInnen meidest, die von der israelischen Botschaft und damit dem israelischen Staat finanziell unterstützt werden. Denn bereits seit dem Jahr 2005 versucht der Staat Israel im Rahmen der „Brand Israel“-Kampagne, sein öffentliches Image im Ausland aufzupolieren, um von seinen andauernden Menschen- und Völkerrechtsverletzungen abzulenken. Kulturelle Veranstaltungen spielen dabei eine wichtige Rolle. Andererseits kannst du dich am kulturellen Boykott beteiligen, indem du KünstlerInnen, die vorhaben, in Israel aufzutreten, öffentlich dazu aufforderst, dies nicht zu tun, um die Normalisierung der rassistischen Politik des Staates durch ihren Auftritt nicht voranzutreiben.

Genaue Richtlinien zum kulturellen Boykott findest du im Leitfaden von PACBI, der Palästinensischen Kampagne für akademischen und kulturellen Boykott, sowie in dieser kurzen und übersichtlichen Zusammenfassung.