„Business as usual“ – Siemens und sein unternehmerischer Erfindungsgeist im Dienste der israelischen Besatzung

Euro-Asia Interkonnektor – wie Israel, die EU und Siemens palästinensisches Land noch weiter und effektiver kolonisieren.

In diesem Text werden wir skizzieren, wie die EU, Israel und Siemens Wasser predigen und Wein trinken. Während grüne Energie und hohe ethische Grundsätze medienwirksam propagiert werden, setzt der Siemens-Konzern seine etablierten, umweltzerstörerischen und menschenverachtenden Geschäftspraktiken fort. Laut Andreas Malm ist dieser Geist des „business as usual“, der über drohende Klimakatastrophen hinwegsieht, keine Ausnahme, sondern die Regel einer kapitalistischen Wirtschaftsordnung, einem System, das sein Primat der Nutzenmaximierung unvermindert fortsetzt, egal wie viele Menschen Tiere und Pflanzen dafür geopfert werden.

Von israelischer Nekropolitik kann man nichts lernen / Nothing to learn from Israeli necropolitics

20.10.22: Aufgebrachte AktivistInnen protestierten lautstark am Schwarzenbergplatz Grund war eine Veranstaltung des österr. Innenministeriums mit dem Titel „Aktuelle Herausforderungen der Terrorismusbekämpfung – Was Österreich daraus lernen kann“. Special Guest war – neben dem Botschafter des Apartheidsstaats – ein israelischer „Counter-terror“ Spezialist, also einer der Planer und Ausführer der israelischen Nekropolitik gegen die PalästinenserInnen. Dieser Boaz […]

Zur unzulässigen Kündigung des Veranstaltungsraums durch das Museumsquartier

BDS Austria war eingeladen, am 19.11.2022 bei der Podiumsdiskussion „Human Rights, International Law – Do they Apply to the Anti-Racist Civil Society in Europe?“ in den Räumlichkeiten des Museumsquartier zu sprechen.Dabei sollte Layla Kattermann vom European Legal Support Center gemeinsam mit einer Aktivistin von BDS Austria über die zunehmenden Restriktionen und Beschränkungen von zivilgesellschaftlichen Initiativen […]

Austria’s anti-BDS resolution and SLAPP case receive concern from UN Special Rapporteurs. This is our response

Vienna, October 17th 2022 In an address to Austrian authorities on the 20th of May 2022 four UN Special Rapporteurs voiced their concern on the motion adopted by the municipal council of Vienna on 27.07.18 against Boycott, Divestment, and Sanctions (BDS) and the lawsuit against a member of BDS Austria. The letter is signed by […]

Das war die Israeli Apartheid Week 2022 in Wien

Die Israeli Apartheid Week (IAW) ist eine jährlich stattfindende, internationale Woche mit zahlreichen Veranstaltungen (Panel-Diskussionen, Kundgebungen, Flashmobs, Filmvorführungen etc.) gegen die israelische Besatzung der Westbank und Gaza, gegen die rassistische Gesetzgebung Israels gegenüber der palästinensischen Bevölkerung in Israel und für das Recht der Rückkehr der Vertriebenen seit 1948. Die Israeli Apartheid Week wurde 2005 ins Leben gerufen […]

Rechtliches Update | Take Action: Fordere den Bürgermeister Ludwig auf, die SLAPP gegen den Menschenrechtsaktivisten für Palästinenser:innen einzustellen!

Im November 2021 reichte die Stadt Wien eine SLAPP-Klage gegen einen BDS-Aktivisten ein, um BDS-Austria und die Verfechter:innen palästinensischer Rechte gezielt zu unterdrücken und einzuschüchtern. Eine solche Taktik bedroht demokratische Werte und Grundrechte. Am 06. April 2022 hat das Handelsgericht Wien die SLAPP-Klage bewilligt und sich gegen den BDS-Aktivisten entschieden. Wir werden gegen diese Entscheidung Berufung einlegen.

Protect the Protest | Interview with BDS activist Salma

After posting an image of a poster spoofing a historic Palestine tourism ad, BDS Austria was SLAPPed by the Municipality of Vienna. The Protect the Protest taskforce just published an interview with a member of @bdsaustria who talked about the importance of international solidarity. Facing increasing repression by the government, these activists are fighting for […]

„BDS ist schon längst überfällig“ | BDS Rede | Israeli Apartheid Week 2022

Wir versammeln uns heute in der Heimat des Marketingexperten Franz Krausz. 1936, inmitten der Mobilisierung für die jüdische Auswanderung aus Europa in die kolonialen Siedlungen in Palästina, entwarf er ein Plakat mit der Aufschrift „Visit Palestine“. Es richtete sich zunächst an ein westliches, aschkenasisches Publikum zu einer Zeit, in der die zionistische Propaganda innerhalb der […]