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Kontoverbindung von BDS Austria bis auf weiteres inexistent

 

Warum wir unsere Bankverbindung löschen und bis auf weiteres über keine Kontoverbindung verfügen und was der israelische Kampagnenjournalist und Mitarbeiter des neokonservativen US-amerikanischen Think-Tanks „Foundation for Defense of Democracies“, Benjamin Weinthal damit zutun hat. Näheres hier...

Wer unsere Arbeit dennoch finanziell unterstützen möchte, kann das selbstverständlich auch weiterhin tun. Finanzielle Unterstützung der BDS-Arbeit ist immer willkommen und die Möglichkeit dazu kann gegenwärtig via E-Mail oder PN erfragt werden.


 

Roger Waters on BDS Austria - March 2016

For many years we in BDS were visible as sporadic outbreaks of love and care for the oppressed people of Palestine in a world that was kept ignorant of their plight. We are sporadic no longer. We are on the brink of becoming the greatest epidemic of protest against man's inhumanity to man since the Global Anti Apartheid Movement and the Civil Rights Movement in the USA.

Our friends in Austria represent the tip of the iceberg of love that has always been waiting beneath the cold sea of silence and indifference. We are many, when we raise our voices in concert we are heard.

The supporters of sectarianism, racism, and apartheid are running scared. They resort to calling us names. They call us anti-semites. They know we are no such thing. We have no sectarian attachment, we care for ALL our brothers and sisters and their basic human rights irrespective of race, colour, nationality or religion.

There are no exceptions, no people or race is exceptional, only ruin lies at the end of that sorry tale.

Anyway here's to our Austrian friends and here's to Freedom Justice and Equality for the Palestinian People. All over this globe the battle has been joined, "The young strain beautiful and proud and need but nudges from the old forgotten crowd, to scale the moral high ground in the clouds". Love will triumph. We shall overcome one day. And that day is not far off!

Love
R.

Watch our clip: https://www.youtube.com/watch?v=Bb0p1AP0ILU
 
 

Stellungnahme von BDS Austria zu den Diffamierungen gegen BDS, die „Israeli Apartheid Week“ und gegen das Amerlinghaus

 


 

Seit etwa zwei Wochen wird als Reaktion auf die jährlich stattfindende, internationale „Israeli Apartheid Week“ (IAW) ein konzertierter, medialer Feldzug gegen den lokalen Kampagnenträger BDS Austria geführt. Den Anfang dieser Kampagne setzte Benjamin Weinthal, Mitarbeiter des neokonservativen US-amerikanischen Think-Tanks „Foundation for Defense of Democracies“ mit einem Artikel in der „Jerusalem Post“ und in der österreichischen Tageszeitung „Der Standard“. Zeitgleich erhöhten lokale Akteurinnen und Akteure rund um die, als Reaktion auf BDS Austria gegründete, Plattform „Boycott Antisemitism“ den Druck auf das „Kulturzentrum Spittelberg im Amerlinghaus“, in dessen Räumlichkeiten zwei Veranstaltungen im Rahmen der IAW stattfinden sollten. In einem „Offenen Brief“ an den Bürgermeister Michael Häupl und an das Amerlinghaus wiederholten die VerfasserInnen die an Rufmord grenzenden Diffamierungen gegen BDS Austria und stellten unrichtige Zusammenhänge her, die die Menschenrechts-Kampagne BDS und deren lokalen VertreterInnen als „antisemitisch“ denunzieren sollen. Auch die Wiener ÖVP und die FPÖ schlossen sich am 07.03.2016 jeweils mit einer OTS-Aussendung der politischen Erpressung an und forderten das Aus des Kulturzentrums Spittelberg. Dem „Kulturzentrum Spittelberg im Amerlinghaus“ wurde schließlich seitens der Stadt Wien – namentlich der Magistratsabteilung 13 – unverhohlen der Entzug von Subventionen gedroht. In einem Telefonat hieß es sogar, die Rot-Grüne Stadtregierung könnte aufgrund der beiden Veranstaltungen im Amerlinghaus zum Rücktritt gezwungen werden.

 

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APA-Meldung: Nach Parlament-Absage wegen Wiesenthal-Center Kritik: Hedy Epstein als Rednerin auf der IAW 2016

 

Foto von Andreas Thum; https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/b0/HedyEpstein.png

Wien (OTS) - Die in den USA lebende, deutsche Holocaust-Überlebende und Menschenrechts-Aktivistin Hedy Epstein sollte ursprünglich am 8. März im Wiener Parlament an einer Veranstaltung über Frauenschicksale im Zweiten Weltkrieg teilnehmen. 1939 gelangte sie mit einem "Kindertransport" nach England, ihre Eltern wurden in Auschwitz ermordet. Nach fadenscheiniger Kritik durch das Simon-Wiesenthal-Center und der IKG Wien wurde die 91jährige, die sich u.a. auch für Solidarität mit den PalästinenserInnen einsetzt, ausgeladen und die Veranstaltung abgesagt.

Sie sei - wird Efraim Zuroff vom Wiesenthal-Center zitiert - keine "klassische Holocaust-Überlebende". Oskar Deutsch, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde, wurde vorgestern dazu mit den Worten "damit ist die Sache aus der Welt geschafft" zitiert. Dass ausgerechnet eine Überlebende der Shoah vom österreichischen Parlament ausgeladen wird, ist ein unglaublicher Skandal, konnte man gestern in diversen Postings in den Social Media Foren lesen.

BDS Austria, Teil der internationalen Kampagne für ein Ende der israelischen Apartheid und Besatzung, lädt die junggebliebene Aktivistin als Rednerin auf der Kundgebung am 11.03.2016 am Stephansplatz im Rahmen der Israeli Apartheid Week 2016 ein. Unbequeme Kritik lässt sich nicht totschweigen oder durch politischen Druck aus der Welt schaffen.

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160223_OTS0122/nach-parlament-absage-wegen-wiesenthal-center-kritik-hedy-epstein-als-rednerin-auf-der-iaw-2016

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Israeli Apartheid Week 2016 - Wien

Die "Israeli Apartheid Week" ist eine jährlich stattfindende, internationale Woche mit zahlreichen Veranstaltungen (Panel-Diskussionen, Kundgebungen, Flashmobs, Filmvorführungen) gegen die israelische Besatzung der Westbank und Gaza. Sie findet jährlich Ende Februar oder Anfang März statt. Ziel der IAW ist es, die Zivilgesellschaften weltweit über das Apartheid-System in Israel und über die Boykott-, Desinvestitions- und Sanktions-Kampagne (BDS) als Teil einer wachsenden globalen BDS-Bewegung zu informieren. Die Israeli Apartheid Weeks finden seit 2005 in mehr als 55 Städten auf der ganzen Welt statt, darunter in Australien, Österreich, Brasilien, Botswana, Kanada, Frankreich, Deutschland, Indien, Italien, Japan, Jordanien, Südkorea, Malaysia, Mexiko, Norwegen, Palästina, Südafrika, Großbritannien und USA.

auf Facebook unter: https://www.facebook.com/events/760514264080223/